Ein bisschen Ana für euch... (:

 

Gebote.

1.Wenn ich nicht dünn bin, kann ich nicht attraktiv sein.

2.Dünnsein ist wichtiger als gesund sein (und fettsein ist krank).

3.Ich muss alles dafür tun, um dünner zu sein.

4.Ich darf nicht essen, ohne mich schuldig zu fühlen.

5. Ich darf keine Dickmacher essen, ohne Gegenmaßnahmen (Sport oder

Fasten) zu ergreifen.

6.Ich soll Kalorien zählen und die Nahrungszufuhr entsprechend regulieren.

7.Die Anzeige der Waage ist wichtiger als alles andere.

8.Gewichtsverlust ist gut, Zunahme ist schlecht.

9.Du bist nie zu dünn (irgendwann ist es dann aber auch genug).

10.Nahrungsverweigerung und Gewichtsabnahme sind Zeichen von Stärke und

Erfolg.

 

Ana's Psalme.

Meine Diät sei streng. Ich darf nicht wollen.

Sie lässt mich hungrig zu Bett gehen.

Sie führt mich an den Konditoreien vorbei.

Sie stellt meine Willensstärke auf die Probe.

Sie führt mich auf dem Weg der Veränderung um meines Körpers willen.

Auch wenn ich durch die Gänge der Gebäckabteilung gehe, werde ich keine süßen Brötchen kaufen, weil sie fett machen.

Kuchen und Torten führen mich in Versuchung.

Vor mir ist ein Tisch gedeckt mit grünen Bohnen und Salat.

Ich fülle meinen Magen mit Flüssigkeiten.

Mein Kalorienlimit für den Tag ist überschritten.

Sicherlich werden mir Kalorien- und Gewichtstabellen an allen Tagen meines Lebens folgen, und ich werde für immer in der Angst vor der Waage bleiben.

 

Glaubensbekenntnis.

Ich glaube an die Kontrolle, die einzige Kraft, die Ordnung in das Chaos meines Lebens zu bringen vermag.

Ich glaube, dass ich die schlechteste, wertloseste und nutzloseste Person bin, die je auf unserem Planeten gelebt hat, und daß ich es absolut nicht wert bin bin, die Zeit und Achtung von irgend jemandem zu beanspruchen.

Ich glaube, dass Leute, die mir etwas anderes als das sagen wollen, Idioten sind.

Wenn sie sehen könnten, wie ich wirklich bin, würden sie mich mehr hassen als ich es selbst tue.

Ich glaube an die Regeln als unbrechbare Gesetze, die mein tägliches Verhalten bestimmen sollen.

Ich glaube an die Perfektion und bin bestrebt, sie zu erreichen.

Ich glaube an die Errettung, in dem ich heute härter an mir arbeite als gestern.

Ich glaube an die Kalorienangaben als das geniale Wort von Gott und merke sie mir gut.

Ich glaube an die Waage als meinen täglichen Indikator von Erfolg und Niederlage.

Ich glaube an die Hölle, weil ich mich manchmal so fühle, als würde ich dort leben.

Ich glaube daran, daß die Welt vollständig schwarz-weiß ist, an den Gewichtsverlust, an die Ablehnung des eigenen Körpers und an das Lebens in

ständigem Fasten

 


Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!